F_Zimmer

Datum: 18. August 2019 
Alarmzeit: 19:47 Uhr 
Dauer: 3 Stunden 46 Minuten 
Art: Vollalarm  
Einsatzort: Poststraße 
Fahrzeuge: DL(A)-K-23-12 , ELW , HLF 16-22 , LF 20 KatS , LF 8 , MTF , StBm Fahrzeug  
Weitere Kräfte: Polizei , Rettungsdienst Promedica  


Einsatzbericht:

Feuerwehreinsatz in der Poststraße beschäftigt die Feuerwehr mehrere Stunden

Am Sonntagabend wurde die Feuerwehr um 19:47 Uhr zu einem Zimmerbrand in einem Wohn- und Geschäftshaus in die Poststraße gerufen.
Vor Ort stellte die Wehrführung einen fortgeschrittenen Brand in einem Ladenlokal im Erdgeschoss fest. Dichter Rauch drang den Einsatzkräften auf der Poststraße entgegen.
Sofort wurden Kameraden unter Atemschutz zur Menschenrettung und anschließend zur Brandbekämpfung in das Gebäude geschickt. Schnell wurde Rückmeldung gegeben, dass keine Menschen mehr im Gebäude waren.
Aufgrund der vollständig verrauchten Einsatzstelle und den damit benötigten Atemschutzgeräteträgern erhöhte die Einsatzleitung unter Stadtbrandmeister Ralf Jürrens nach 20 Minuten die Alarmstufe auf Vollalarm, so dass ab dann 53 Kameraden im Einsatz waren.
Zunächst sah es nach einem relativ schnellen Einsatzende aus, da bereits um 20.30 Uhr keine Flammen mehr sichtbar waren. Jedoch hatte sich das Feuer im Bereich des Brandherdes in die abgehängten Decken und die darüber liegenden Zwischendecken gefressen. Diese wurde nun Stück für Stück abgetragen, auf Glutnester kontrolliert und auf die Poststraße gebracht. Hierdurch waren im Wechsel immer wieder mehrere Atemschutzgeräteträger im Einsatz.
Noch während dieser Arbeiten gab die Leitstelle erneut eine Alarmierung an die Einsatzleitung. Am Klärwerk hatte sich ein Fahrradunfall ereignet und der Rettungsdienst war zu dieser Zeit bereits in einem anderen Einsatz gebunden. Sofort wurden die First Responder der Feuerwehr an diese weitere Einsatzstelle entsandt. Diese trafen vor Ort dann aber doch auf die Kollegen vom Rettungsdienst, so dass dieser Einsatz vor Ort abgebrochen werden konnte.
Kurz vor Mitternacht waren die Feuerwehrfahrzeuge wieder im Feuerwehrhaus. Dort musste aber bis in den frühen Morgen gearbeitet werden, um die Fahrzeuge wieder einsatzbereit zu machen. 17 Atemschutzgeräte waren im Einsatz, die sofort wieder für einen möglichen neuen Einsatz vorbereitet wurden.
Die Einsatzstelle wurde abgesperrt und an die Polizei übergeben.

Bilder: Feuerwehr Norderney & Janis Meyer Fotografie

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