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Berichte 2026 Einsätze

TH_1 Gegenstand gefunden

Großeinsatz nach Fund eines verdächtigen Beutels am Weststrand

Am Mittwoch, den 5. August 2026, wurde die Feuerwehr Norderney um 11:59 Uhr zu einer Hilfeleistung alarmiert. Die Alarmierung erfolgte auf Anforderung der Polizei.

Im Strandbereich vor der Gaststätte „Milchbar“ hatten Urlauber einen Beutel mit einem Warnhinweis gefunden und die Polizei verständigt. Aufgrund der zunächst unklaren Gefahrenlage wurden umfangreiche Sicherungsmaßnahmen eingeleitet.

Die Gaststätte „Milchbar“ direkt oberhalb der Fundstelle wurde vorsorglich geräumt. Ebenso wurden die Urlauber gebeten, den Strandbereich an der Kaiserwiese zu verlassen. Der westliche Teil der Kaiserwiese wurde abgesperrt und durch Einsatzkräfte gesichert. Zusätzlich wurden Straßensperren im westlichen Bereich der Kaiserwiese sowie im nördlichen Teil des Damenpfads eingerichtet. Der Linienbusverkehr konnte diesen Bereich während des Einsatzes nicht befahren.

Anhand von Fotos des Fundstücks konnten Mitarbeiter der zuständigen Behörde zunächst einschätzen, dass von dem durchnässten Beutel keine unmittelbare Gefahr ausging. Mit dem auflaufenden Hochwasser wurde der Beutel jedoch zunehmend von den Fluten der Nordsee erfasst und drohte davonzutreiben.

Mit Wathosen ausgerüstet gelang es den Einsatzkräften, den Beutel im Wasser aufzuspüren und zu sichern. Anschließend wurde er in einen sicheren Bereich oberhalb der Hochwasserlinie gebracht und dort bis zum Eintreffen des Kampfmittelräumdienstes unter ständiger Bewachung gesichert.

Fachkräfte des Kampfmittelräumdienstes aus Hannover machten sich umgehend auf den Weg zur Insel und trafen am Abend gegen 18:00 Uhr an der Einsatzstelle ein. Nach ihrer Begutachtung konnte Entwarnung gegeben werden. Gegen 18:30 Uhr wurden sämtliche Absperrmaßnahmen aufgehoben.

Die Einsatzkräfte kehrten anschließend zum Feuerwehrhaus zurück, stellten die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder her und beendeten den insgesamt rund siebeneinhalbstündigen Einsatz gegen 19:30 Uhr.

Während des lang andauernden Einsatzes wurden die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Norderney von Mitarbeitenden und Eigentümern der umliegenden Hotels sowie von Privatpersonen immer wieder mit Getränken und Speisen versorgt.

Für diese große Hilfsbereitschaft und Unterstützung bedankt sich die Feuerwehr Norderney herzlich.

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TH_PSuche – Personsuche

Am Dienstag, den 28. Juli 2026, wurde die Freiwillige Feuerwehr Norderney um 23:04 Uhr zu einer Technischen Hilfeleistung mit dem Einsatzstichwort „Personensuche“ alarmiert.

An der weitläufigen Einsatzstelle wurde die Feuerwehr zunächst durch die Besatzung des Rettungskreuzers „Eugen“ der DGzRS in die Lage eingewiesen. Das Suchgebiet erstreckte sich vom Weststrand über den Bereich vor der Marienhöhe bis zum Nordstrand.

Auslöser des Einsatzes war die Beobachtung, dass am späten Abend ein Schlauchboot vom Strand abgelegt hatte. Unklar war, ob sich mehrere Personen an Bord befanden. Da das Boot anschließend nicht im Norderneyer Hafen einlief, wurde eine umfangreiche Suchaktion eingeleitet.

Die Feuerwehr suchte die gesamte Brandungszone mehrfach mit geländegängigen Einsatzfahrzeugen ab. Koordiniert wurden die Maßnahmen über den Einsatzleitwagen der Feuerwehr Norderney.

Zur Unterstützung kamen verschiedene technische Einsatzmittel zum Einsatz. Über die Drehleiter wurde eine großformatige Wärmebildkamera eingesetzt, wobei der Standort mehrfach gewechselt wurde. Zudem unterstützte die neue Feuerwehrdrohne die Suche aus der Luft.

Im weiteren Einsatzverlauf traf ein NH90-Rettungshubschrauber mit Wärmebildtechnik an der Einsatzstelle ein. Aus Sicherheitsgründen wurde der Einsatz der Feuerwehrdrohne während der Hubschrauberoperation eingestellt.

Trotz der umfangreichen Suchmaßnahmen durch Feuerwehr und DGzRS konnte keine hilfsbedürftige Person gefunden werden. Die Suche wurde daher um 00:45 Uhr ergebnislos beendet.

Nach dem Einrücken erfolgte im Feuerwehrhaus noch die Reinigung der am Strand eingesetzten Fahrzeuge.

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THY_PWasser

Am Sonntag, den 26. Juli 2026, wurde die Freiwillige Feuerwehr Norderney um 18:00 Uhr zu einer Technischen Hilfeleistung alarmiert.

Ein Segelboot war auf Höhe der Milchbar am Strand auf eine Buhne aufgelaufen. Gäste der dortigen Gastronomie hatten den Vorfall beobachtet und den Notruf gewählt.

Neben der Feuerwehr wurden auch die DLRG, die DGzRS, die Polizei sowie der Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert. Der allein an Bord befindliche Bootseigner konnte sicher von seinem Schiff geholt und zur weiteren Untersuchung an den Rettungsdienst übergeben werden.

Aufgrund des auflaufenden Hochwassers, des starken Wellengangs sowie Windgeschwindigkeiten von rund 60 km/h war eine Sicherung des Segelbootes durch die Einsatzkräfte nicht möglich.

Nach Abschluss der Maßnahmen verließen die Feuerwehr Norderney und die DGzRS die Einsatzstelle. Die DLRG verblieb zunächst vor Ort, um die weitere Entwicklung zu beobachten.

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TH0 – Segler am Strand

Am Freitag, den 3. Juli 2026, wurde die Feuerwehr um 15:25 Uhr zu einer Hilfeleistung an den Strand „Oase“ im Osten der Insel alarmiert. In der Einsatzmeldung hieß es: „Segelboot am Strand Oase“.

Die Feuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen zur Einsatzstelle aus. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein etwa acht Meter langes Segelboot am Strand festgekommen war. Der Eigner befand sich zu diesem Zeitpunkt noch an Bord und konnte das Boot nicht eigenständig verlassen.

Zur Unterstützung wurde die DLRG nachalarmiert. Parallel verschaffte sich der Rettungsdienst mithilfe eines Baggers Zugang zu dem festliegenden Segelboot, um den Eigner sicher zu erreichen. Nach der Erstversorgung wurde die Person zur weiteren medizinischen Behandlung in das Krankenhaus transportiert.

Die Feuerwehr unterstützte die Maßnahmen vor Ort, sicherte die Einsatzstelle ab und stand für weitere technische Hilfeleistungen bereit. Nachdem der Patient versorgt und alle erforderlichen Maßnahmen abgeschlossen waren, konnte der Einsatz beendet werden.

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THY_PWasser

Gemeldete Schwimmer lösen Rettungseinsatz aus

Am Mittwoch wurde die Feuerwehr um 18:04 Uhr zu einer Hilfeleistung an den Strandbereich vor der Milchbar alarmiert. Passanten hatten zwei Personen im Wasser beobachtet und deren Winken als Hilferuf interpretiert. Aus Sorge um die Schwimmer wählten sie umgehend den Notruf.

Die Feuerwehr rückte daraufhin mit mehreren Einsatzfahrzeugen zur gemeldeten Einsatzstelle aus. Parallel wurden der Rettungsdienst, die Polizei sowie die Einheiten der Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger alarmiert. Zur Unterstützung der Lageerkundung kam außerdem die Leitstellen-Drohne zum Einsatz.

Bei der Erkundung vor Ort stellte sich schnell heraus, dass sich die beiden Schwimmer bereits selbstständig aus dem Wasser begeben hatten. Eine Notlage lag nicht vor, sodass kein weiteres Eingreifen der Einsatzkräfte erforderlich war.

Nach einer abschließenden Kontrolle der Einsatzstelle konnten alle eingesetzten Kräfte den Einsatz beenden und zu ihren Standorten zurückkehren.

Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass bei einer vermuteten Notlage auf dem Wasser stets der Notruf gewählt werden sollte. Auch wenn sich eine Meldung im Nachhinein als unbegründet herausstellt, ist es richtig, im Zweifel Hilfe zu alarmieren. Nur so kann sichergestellt werden, dass Menschen in tatsächlichen Gefahrensituationen schnell Hilfe erhalten.

Hinweis: Dem Einsatzbericht sind Fotos beigefügt. Diese wurden während des Einsatzes von der Leitstellen-Drohne aufgenommen.