Kategorien
Berichte 2026 Einsätze

TH0_Baumbeseitigung

Am Samstag, den 5. September 2026, wurde die Freiwillige Feuerwehr Norderney um 20:22 Uhr zu einer Technischen Hilfeleistung alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete „Baumbeseitigung“.

Der Einsatzort befand sich auf der Straße „Am Leuchtturm“ in Höhe des Flughafens Norderney. Dort war ein größerer, kräftiger Ast von einem Baum abgebrochen und auf einen Teil der Fahrbahn gefallen. Dadurch war die Straße in diesem Bereich beeinträchtigt.

Die Einsatzkräfte sicherten zunächst den betroffenen Bereich ab und beseitigten anschließend den auf der Fahrbahn liegenden Ast. Dazu kam die Drehleiter der Feuerwehr Norderney zum Einsatz. Mit einer Motorsäge wurde der Ast fachgerecht zerkleinert und anschließend von der Fahrbahn entfernt.

Nach Abschluss der Arbeiten war die Straße wieder frei und die Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle verlassen. Der Einsatz war damit für die Feuerwehr beendet.

Kategorien
Berichte 2026 Einsätze

F3_Wohnhaus

Rauchentwicklung in Geschäftshaus – zwei Personen an Rettungsdienst übergeben

Am Donnerstag, den 13. August 2026, wurde die Feuerwehr Norderney um 11:32 Uhr unter dem Stichwort F2_Zimmer alarmiert.

Bereits kurze Zeit später wurde die Alarmstufe aufgrund der zunächst unklaren Lage auf F3_Wohngebäude erhöht. In einem Geschäftshaus im Bereich Poststraße/Bäckerstraße war es in einer Wohnung im Obergeschoss zu einer starken Rauchentwicklung gekommen.

Die Feuerwehr ging unter Atemschutz zur Erkundung in das Gebäude vor. Zwei Personen wurden aufgrund des Verdachts auf eine Rauchgasinhalation an den Rettungsdienst übergeben und medizinisch versorgt.

Bei der weiteren Erkundung stellte sich heraus, dass angebranntes Essen auf einem Herd in einer Wohnung im 2. Obergeschoss die massive Rauchentwicklung verursacht hatte. Bei der Kontrolle der Wohnungen im 1. Obergeschoss stellten die Einsatzkräfte zudem fest, dass auch in einer weiteren Wohnung Essen auf dem Herd stand und dort bereits eine Rauchentwicklung entstanden war.

Das Gebäude wurde durch die Feuerwehr kontrolliert und anschließend umfassend belüftet. Eine weitere Gefährdung konnte nach Abschluss der Maßnahmen ausgeschlossen werden.

Während des Einsatzes musste die Poststraße teilweise gesperrt werden. Auch das Ordnungsamt der Stadt Norderney war an der Einsatzstelle vor Ort.

Die Feuerwehr war bei diesem Einsatz mit insgesamt sechs Fahrzeugen im Einsatz.

Kategorien
Berichte 2026 Einsätze

F1_Wasser_Kleinboot

Rauchentwicklung auf Sportboot sorgt für Alarmierung

Am Dienstag, den 11. August 2026, wurde die Feuerwehr Norderney um 18:37 Uhr zu ihrem dritten Einsatz des Tages alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete „Brennt Boot“.

Die Feuerwehr rückte mit fünf Fahrzeugen zum angegebenen Einsatzort, dem Inselhafen im Bereich der Ablaufbahn, aus.

An der Einsatzstelle stellte sich schnell heraus, dass kein offenes Feuer auf dem betroffenen Schiff vorhanden war. Das Boot war zuvor durch das Seenotrettungsboot „Eugen“ der DGzRS in den Inselhafen geschleppt worden.

Bei der Erkundung stellten die Einsatzkräfte einen Defekt an der Motorkühlung fest. Infolge der Störung war der Motor heißgelaufen, wodurch es zu einer deutlichen Rauchentwicklung gekommen war.

Ein Brand konnte ausgeschlossen werden. Nach der Kontrolle des Bootes und der Feststellung, dass keine weitere Gefahr bestand, konnte der Einsatz für die Feuerwehr beendet werden.

Kategorien
Berichte 2026 Einsätze

TH_1 Gegenstand gefunden

Großeinsatz nach Fund eines verdächtigen Beutels am Weststrand

Am Mittwoch, den 5. August 2026, wurde die Feuerwehr Norderney um 11:59 Uhr zu einer Hilfeleistung alarmiert. Die Alarmierung erfolgte auf Anforderung der Polizei.

Im Strandbereich vor der Gaststätte „Milchbar“ hatten Urlauber einen Beutel mit einem Warnhinweis gefunden und die Polizei verständigt. Aufgrund der zunächst unklaren Gefahrenlage wurden umfangreiche Sicherungsmaßnahmen eingeleitet.

Die Gaststätte „Milchbar“ direkt oberhalb der Fundstelle wurde vorsorglich geräumt. Ebenso wurden die Urlauber gebeten, den Strandbereich an der Kaiserwiese zu verlassen. Der westliche Teil der Kaiserwiese wurde abgesperrt und durch Einsatzkräfte gesichert. Zusätzlich wurden Straßensperren im westlichen Bereich der Kaiserwiese sowie im nördlichen Teil des Damenpfads eingerichtet. Der Linienbusverkehr konnte diesen Bereich während des Einsatzes nicht befahren.

Anhand von Fotos des Fundstücks konnten Mitarbeiter der zuständigen Behörde zunächst einschätzen, dass von dem durchnässten Beutel keine unmittelbare Gefahr ausging. Mit dem auflaufenden Hochwasser wurde der Beutel jedoch zunehmend von den Fluten der Nordsee erfasst und drohte davonzutreiben.

Mit Wathosen ausgerüstet gelang es den Einsatzkräften, den Beutel im Wasser aufzuspüren und zu sichern. Anschließend wurde er in einen sicheren Bereich oberhalb der Hochwasserlinie gebracht und dort bis zum Eintreffen des Kampfmittelräumdienstes unter ständiger Bewachung gesichert.

Fachkräfte des Kampfmittelräumdienstes aus Hannover machten sich umgehend auf den Weg zur Insel und trafen am Abend gegen 18:00 Uhr an der Einsatzstelle ein. Nach ihrer Begutachtung konnte Entwarnung gegeben werden. Gegen 18:30 Uhr wurden sämtliche Absperrmaßnahmen aufgehoben.

Die Einsatzkräfte kehrten anschließend zum Feuerwehrhaus zurück, stellten die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder her und beendeten den insgesamt rund siebeneinhalbstündigen Einsatz gegen 19:30 Uhr.

Während des lang andauernden Einsatzes wurden die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Norderney von Mitarbeitenden und Eigentümern der umliegenden Hotels sowie von Privatpersonen immer wieder mit Getränken und Speisen versorgt.

Für diese große Hilfsbereitschaft und Unterstützung bedankt sich die Feuerwehr Norderney herzlich.

Kategorien
Berichte 2026 Einsätze

THY_PWasser

Am Sonntag, den 26. Juli 2026, wurde die Freiwillige Feuerwehr Norderney um 18:00 Uhr zu einer Technischen Hilfeleistung alarmiert.

Ein Segelboot war auf Höhe der Milchbar am Strand auf eine Buhne aufgelaufen. Gäste der dortigen Gastronomie hatten den Vorfall beobachtet und den Notruf gewählt.

Neben der Feuerwehr wurden auch die DLRG, die DGzRS, die Polizei sowie der Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert. Der allein an Bord befindliche Bootseigner konnte sicher von seinem Schiff geholt und zur weiteren Untersuchung an den Rettungsdienst übergeben werden.

Aufgrund des auflaufenden Hochwassers, des starken Wellengangs sowie Windgeschwindigkeiten von rund 60 km/h war eine Sicherung des Segelbootes durch die Einsatzkräfte nicht möglich.

Nach Abschluss der Maßnahmen verließen die Feuerwehr Norderney und die DGzRS die Einsatzstelle. Die DLRG verblieb zunächst vor Ort, um die weitere Entwicklung zu beobachten.