Am Dienstag, den 28. Juli 2026, wurde die Freiwillige Feuerwehr Norderney um 23:04 Uhr zu einer Technischen Hilfeleistung mit dem Einsatzstichwort „Personensuche“ alarmiert.
An der weitläufigen Einsatzstelle wurde die Feuerwehr zunächst durch die Besatzung des Rettungskreuzers „Eugen“ der DGzRS in die Lage eingewiesen. Das Suchgebiet erstreckte sich vom Weststrand über den Bereich vor der Marienhöhe bis zum Nordstrand.
Auslöser des Einsatzes war die Beobachtung, dass am späten Abend ein Schlauchboot vom Strand abgelegt hatte. Unklar war, ob sich mehrere Personen an Bord befanden. Da das Boot anschließend nicht im Norderneyer Hafen einlief, wurde eine umfangreiche Suchaktion eingeleitet.
Die Feuerwehr suchte die gesamte Brandungszone mehrfach mit geländegängigen Einsatzfahrzeugen ab. Koordiniert wurden die Maßnahmen über den Einsatzleitwagen der Feuerwehr Norderney.
Zur Unterstützung kamen verschiedene technische Einsatzmittel zum Einsatz. Über die Drehleiter wurde eine großformatige Wärmebildkamera eingesetzt, wobei der Standort mehrfach gewechselt wurde. Zudem unterstützte die neue Feuerwehrdrohne die Suche aus der Luft.
Im weiteren Einsatzverlauf traf ein NH90-Rettungshubschrauber mit Wärmebildtechnik an der Einsatzstelle ein. Aus Sicherheitsgründen wurde der Einsatz der Feuerwehrdrohne während der Hubschrauberoperation eingestellt.
Trotz der umfangreichen Suchmaßnahmen durch Feuerwehr und DGzRS konnte keine hilfsbedürftige Person gefunden werden. Die Suche wurde daher um 00:45 Uhr ergebnislos beendet.
Nach dem Einrücken erfolgte im Feuerwehrhaus noch die Reinigung der am Strand eingesetzten Fahrzeuge.