Rotary Club spendet Defibrillator für die Feuerwehr

Die Mittel stammen aus dem Erlös des Adventskalenders

Rotary Präsident Michael Kleimann brachte es im Feuerwehrgerätehaus eingangs auf den Punkt: Die Rotarier sind ein Service-Club, der sich auf die Fahne geschrieben hat, der Gesellschaft zu dienen und zu helfen. Das trifft mit Sicherheit in mindestens ebenso großem Maße auf die Freiwillige Feuerwehr zu! Insofern ist die Spende eines Defibrillators hier ideal platziert. Stadtbrandmeister Ralf Jürrens bedankte sich für die Spende und erläuterte, dass ein solcher „Defibei Übungen der Feuerwehr mit Atemschutzgeräten sogar vorgeschrieben ist, da diese eine hohe körperliche Belastung für die Kameradinnen und Kameraden bedeuten. Aber auch beiEinsätzen der Feuerwehr als „First Responder“ ist ein „Defiimmer dabei. Die „First Responder“ der Feuerwehr haben eine Zusatzausbildung als Nothelfer und werden auf Norderney gerufen, wenn der Rettungswagen bereits im Einsatz ist. Insofern kommen das Gerät und das Know-How der Feuerwehr jedem Bürger auf Norderney zu Gute, wie der Ausbilder und Rettungssanitäter Andre de Boer erläuterte.

Die Feuerwehr hatte aber auch noch eine Überraschung für die Rotarier parat: Jörg Saathoff präsentierte drei große Säcke voll mit ca. 8000 Plastikdeckeln für die Rotary-Aktion End Polio Now, die vor allem die Jugendfeuerwehr in einer Abendschicht bei Getränke Peters und Rass gesammelt hatte. Allen Beteiligten sei ein herzlicher Dank ausgesprochen, der Erlös aus diesen Deckeln wird 16 Kinder durch Schluckimpfungen vor dieser tödlichen Krankheit schützen, von der es nur in wenigen Ländern der Welt, zumeist in Krisengebieten noch vereinzelte Ausbrüche gibt. Rotary International wird nicht ruhen, ehe die Krankheit weltweit besiegt ist.

 

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