05-14 F_Mittel_Keller

Am 29.01.2014 um 14.35 Uhr wurde die Feuerwehr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert. Einsatzort war das Bade:haus am Kurplatz. Die Feuerwehr fuhr in Zugstärke das Objekt an. Vor Ort stellte sich schnell heraus, dass es sich definitiv nicht um einen Fehlalarm handelte. Die ersteintreffende Wehrführung lies direkt bei der Ankunft an der Einsatzstelle die Alarmstufe von Kleinbrand auf Mittelbrand erhöhen. Parallel wurde auch der Rettungsdienst Promedica dazu alarmiert.

Vor Ort stellte sich die Lage für die Wehrführung so dar:
Im Kellergeschoss war es zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung gekommen. Mehrere Personen hatten Brandrauch eingeatmet. Diese wurden dem Rettungsdienst übergeben. Ca. 60 Badegäste und Mitarbeiter des Hauses hatten sich in der Eingangshalle des Bade:haus eingefunden. Das Gebäude musste vollständig geräumt werden da große Bereiche im Hause mit Brandrauch gefüllt waren. Die Badegäste wurden von Mitarbeitern des Staatsbades im sog. Conversationshaus (wenige Meter vom Bade:haus entfernt) kurzfristig untergebracht und dort versorgt. Gegen die Kälte wurden Bademäntel verteilt.

Die verqualmten Bereiche konnten anfangs nur mit schwerem Atemschutz betreten werden. Das Feuer im Keller konnte gelöscht werden nach dem der Strom abgestellt wurde.
Wir sich nun heraus stellte war es bei Handwerkerarbeiten zu einem Stromunfall gekommen, in dessen Folge kam es zu einem Lichtbogen. Eine der drei stromführenden Zuleitungen in die Verteilungen des Hauses war beschädigt worden. Das Werkzeug das diese Beschädigung hervor gerufen hatte brannte vollständig, ebenso war eine Kabelrolle betroffen.
Die Zuleitung die sich im Estrichboden befand, brannte bzw. glühte im Estrich weiter.
Die Feuerwehr belüftete das komplette Gebäude über mehrere Stunden. Die Gäste konnten erst ab ca. 16.30 Uhr wieder an Ihre Wertsachen und Kleidung im Bade:haus.
Da die Feuerwehr nicht über Messinstrumente verfügt die Messen können wie hoch die Schadstoffbelastung in der Raumluft nach einem Brand ist, wurde entschieden einen spezielle Messgruppe aus Sandhorst noch am Abend auf die Insel zu holen. Diese kamen gegen 20.45 Uhr auf Norderney an und nahmen sofort Ihre Arbeit auf. An verschiedenen Bereichen im Gebäude wurde die Belastung mit Schadstoffen gemessen. Die Messwerte waren dabei nach Angaben der Spezialkräfte alle im regulären Bereich. Das Gebäude wurde an den Eigentümer übergeben. Der Einsatz für die Feuerwehr Norderney war um 22.30 Uhr beendet. Die Kameraden aus Sandhorst verbrachten die Nacht auf der Insel und fuhren am Donnerstag morgen wieder auf das Festland.

Kurz vor dem Einsatzende bei diesem Einsatz wurde die Feuerwehr noch zu einer Hilfeleistung zum Flugplatz gerufen. Dort war ein Hubschrauber gelandet um einen Patienten zu übernehmen. Dabei hatte sich der Rettungswagen fest gefahren. Die Kameraden konnten der Besatzung des Rettungswagens helfen und den Rettungswagen wieder auf festen Untergrund bringen.

 


02-14 TH_klein_Ölschaden

Am 04.01.2014 um 17:27 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Die Polizei auf der Insel hatte eine grössere Verunreinigung auf einer Strasse festgestellt, die große Menge war entstanden da die Flüssigkeit aus einem Bus stammte, und diese die Strasse teilweise “rutschig” machte.

Vor Ort konnte geklärt werden das es sich um eine grösse Menge Kühlfüssigkeit handelte die sich auf einer längeren Stecke auf der Deichstrasse verteilt hatte und teilweise von Fahrzeugen auch schon in die “Breite und Länge” gefahren wurde.
In Absprache mit der “unteren Wasserbehörde” wurde entschieden das die Kühlflüssigkeit mit viel Wasser von der Fahrbahn abgespühlt werden konnte. Mit dem Wasser aus zwei Fahrzeugen wurde dann die Fahrbahn gereinigt. Mehrmals wurden die Wassertanks der Löschfahrzeuge jeweils hierfür aufgefüllt.
Die Polizei sicherte während dieser Arbeiten die Fahrbahn und lenkte den Verkehr, da eine Fahrspur in einem Kreuzungsbereich teilweise kompl. gesperrt werden musste.
Die Fahrbahn und die Arbeitsbereiche wurden wegen der Dunkelheit ausgeleuchtet. Hier Zeigte sich wie sinnvoll die ausfahrbare Beleuchtung auf den Fahrzeugen und die Umfeldbelechtung der neuen Löschfahrzeuge ist.