F_Betriebsgebäude

Datum: 19. Oktober 2016 
Alarmzeit: 16:03 Uhr 
Dauer: 14 Stunden 57 Minuten 
Art: Vollalarm  
Einsatzort: Bootshalle B , Am Hafen 
Fahrzeuge: DL(A)-K-23-12 , ELW , HLF 16-22 , HLF 20-20 , LF 20 KatS , LF 8 , MTF , TLF 16-24  
Weitere Kräfte: Deutsches Rotes Kreuz , DGzRS , DLRG , FF Norden , FF Sandhorst (Mess-Gruppe) , Polzei , Rettungsdienst Promedica  


Einsatzbericht:

103-16_2Für die Feuerwehr wurde am Mittwochnachmittag um 16:03 Uhr Vollalarm ausgelöst

Die Kameraden fuhren zum Feuerwehrhaus und besetzten die Fahrzeuge. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle konnten sie eine große Rauchwolke im Bereich des Hafens aufsteigen sehen. Somit konnte die Anfahrt zur Einsatzstelle bereits auf Sicht erfolgen. Die Feuerwehr brachte alle Fahrzeuge in Stellung um den Brand in der Lagerhalle zu bekämpfen.

Die Einsatzleitung unter dem Stadtbrandmeister Edmund Freese stellte schnell fest, dass die eigenen Kräfte nicht ausreichen würden, worauf die Leitstelle Wittmund einige Fahrzeuge der Feuerwehr Norden alarmierte. Mit einem regulären Fährschiff setzten die Kameraden auf die Insel Norderney über.

Währenddessen hatte die Feuerwehr Norderney bereits einen massiven Löschangriff vorgenommen. Das Wasser dazu wurde aus dem Hydrantennetz genommen, sowie über ein Löschfahrzeug und dem Rettungskreuzer “Bernhard Gruben” aus dem Inselhafen an die Einsatzstelle gepumpt. Dies war uns eine große Hilfe, sagte Stadtbrandmeister Edmund Freese.

Zum späteren Zeitpunkt wurde dem Löschwasser  sog. Schaummittel beigemischt um eine bessere Eindringtiefe zu erreichen. Die BENACHBARTEN Lagerhallen wurden von den zwischenzeitlich eingetroffen Eignern der dort eingelagerten Schiffe eiligst geräumt.

Der komplette Einsatz wurde über den Einsatzleitwagen (ELW-1) der Feuerwehr Norderney geführt. Auf der Insel angekommen, brachten die Norder Kräfte einen sog. Wasserwerfer in Stellung und unterstützten den Löscheinsatz mit einem eigenen Einsatzabschnitt. So konnte die Feuerwehren den massiven Löschwassereinsatz noch mal verstärken, was dann auch Wirkung zeigte und so wurde der Rauch über der Halle in der Sportboote gelagert waren immer lichter.

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mit ihren Seenotkreuzern Bernhard Gruben und der Cassen Knigge unterstützten die Feuerwehr Norderney im Einsatz. Die Cassen Knigge brachte noch am späten Abend Spezialisten vom Festland auf die Insel um Schadstoffmessungen durchzuführen.

Noch am späten Abend und in der Nacht wurden dann, mit einem Radlader eines Privatunternehmens, die Boote nach und nach aus der Halle gezogen um Glutnester und kleine Brände im Inneren löschen zu können.

Das Deutsche Rote Kreuz versorgte die Feuerwehr mit Brötchen und Kaffee. Ein Unternehmer brachte belegte Brötchen und eine Suppe zur Einsatzstelle.

Allgemein wurde die Feuerwehr Norderney von vielen Privatunternehmen an der Einsatzstelle mit Lebensmitteln und Getränken unterstützt. Dafür bedankt sich die Freiwillige Feuerwehr Norderney bei den unzähligen Spendern.

Die DLRG unterstützte die Feuerwehr beim Aufbau und beim Einsatz des Schnelleinsatzzeltes, während das DRK von freiwilligen Helfern bei der Vorbereitung der Speisen unterstützt wurde.

Der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Norderney zog sich an der Einsatzstelle noch bis circa 2:30 Uhr hin. Anschließend folgten noch Aufräumarbeiten am Feuerwehrhaus die notwendig waren, um die Fahrzeuge wieder betriebsbereit zu machen.

Über Nacht blieb eine Brandsicherheitswache mit einem Löschfahrzeug an der Einsatzstelle, welche dann gegen 7:00 Uhr verlassen werden konnte.

Einige Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Norden wurde noch am späten Abend mit dem Seenotkreuzer Bernhard Gruben wieder auf das Festland gebracht. Die weiteren Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Norden konnten die Insel dann mit dem ersten Schiff zum Festland um 6:15 Uhr verlassen.

Insgesamt waren circa 100 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle am Hafen im Einsatz.


Medien zum Einsatz:


Bilder FF Norden:


 

Video’s Norderneyer Morgen

 

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