Pressearbeit
Samstag, 11. Februar 2012 - 09:28 Uhr
Zwei Einsätze in kurzer Abfolge
Einsatz Nr. 12
Am Freitag Abend (10.02.2012) um 19.09 Uhr wurde die Feuerwehr auf Norderney alarmiert.
Eine automatische Brandmeldeanlage hatte ausgelöst. Die Feuerwehr rückte, wie bei Einsätzen dieser Art üblich, in Zugstärke mit dem HLF 20-20, der Drehleiter und dem MTF aus.
Einsatzort war das Haus "Maria am Meer" in der Kirchstrasse / Luisenstrasse. Bei der Erkundung vor Ort konnte schnell festgestellt werden, das der Alarm aus dem Saunabereich
aufgelaufen war. Beim vorheizen einer Sauna wurde ein Thermal Melder ausgelöst, der sonst die Temperatur in warmen Bereichen überwacht. Feuer oder Rauch konnten nicht festgestellt werden.
Die betroffenen Bereiche wurde belüftet, und die Brandmeldeanlage an den Betreiber übergeben.
Dieser Einsatz war nach 45 Minuten beendet. Im Einsatz waren 15 Kameraden.
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Einsatz Nr. 13
Zum zweiten Einsatz am Freitag den 10.02.2012 wurde die Feuerwehr Norderney dann um 21.17 Uhr gerufen.
Hier hatten Anrufer in der Leitstelle in Aurich unter der Notrufnummer 112 angerufen und eine unklare Rauchentwicklung gemeldet.
Alarmiert wurde aufgrund des Alarmstichwortes ein sog. Mittelbrand, da heisst Alarmstufe 2 für die Feuerwehr auf Norderney.
Hierbei werden dann schon mehr Kameraden mit alarmiert als bei einem Alarm A1 (siehe Einsatz vorher).
Einsatzort war ein Restaurant in der Bäckerstrasse.
Vor Ort konnten die ersten Einsatzkräfte schnell feststellen das es im Bereich eines Lüfters zu einem Brandausbruch gekommen war.
Der Lüfter war in einer Fassade eingebaut und soll kalte Aussenluft erwärmen und den Innenraum belüften und beheizen.
Der Lüfter wurde nun wohl einige Zeit nicht benutzt und mit einem Tuch und Alufolie abgedichtet, damit keine kalte Luft von aussen eindringen kann.
Hierbei war es nun im Betrieb wohl zu einem Hitzestau gekommen, der das Tuch und Anbauteile erwärmte und teilweise entzündete (siehe Bilder).
Die Feuerwehr konnte unter Zuhilfename einer Steckleiter die betroffenen Teile schnell ausbauen und ablöschen.
Die Feuerwehr war mit 4 Fahrzeugen (HLF 20-20, DL(A)-K 23-12, HLF 16-22, MTF) vor Ort.Im Einsatz waren hier 30 Kameraden.
Auch vor Ort war das DRK und die Polizei.
Dienstag, 7. Februar 2012 - 05:48 Uhr
Pressemitteilung - 09-12 technische Hilfeleistung Wasserschaden

Am frühen Dienstagmorgen wurde die Feuerwehr Norderney zu einer Hilfeleistung gerufen. Um 2.02 Uhr wurden die Feuerwehrmänner per Meldeempfänger alarmiert und zum Feuerwehrhaus gerufen.
Ein Keller stand in der Oderstrasse "unter Wasser". Gefahr für Personen bestand nicht, da das Haus derzeit umgebaut wird (Baustelle). Das Wasser stand teilweise 1,70 m hoch. Die Feuerwehr rückte mit 20 Kameraden und 3 Fahrzeugen (HLF 20-20, LF 8, MTW) an.
Ca. 100m³ wurden aus dem Keller mittels einer Feuerlöschkreiselpumpe (Frontpumpe des LF 8), einer Tragkraftspritzenpumpe und 2 Tauchpumpen aus dem Keller gepumpt bzw. gelenzt. Um das Wasser in die Entwässerung der Wirtschaftbetriebe pumpen zu können, war es nötig einen Strassendeckel mit einem Gasbrenner zu enteisen um ihn öffnen zu können.
Das Wasser hatte bereits den Strom-Hausanschluss erreicht und daher kam es im Anschlusskasten schon zu einem elektrischen Masseschluss der das Wasser im Stromanschluss verdampfen lies.
Vor Ort war auch sehr schnell die Techn. Bereitschaft der Wirtschaftsbetriebe Norderney. Sie stellten Strom und Wasser im betroffenen Haus ab.
Nach und nach zeigte sich die Wirkung der eingesetzten Pumpen und der Wasserspiegel viel deutlich. Als Ursache für den Wasserschaden konnte, nachdem das Wasser aus dem Keller entfernt, war eine durch Frost aufgeplatzte Wasserleitung der Hausinstallation festgestellt werden.
Für die Feuerwehr war es von großem Wert, dass das LF8 mit der Frontpumpe und der neuen Entnahmehilfe für die Tragkraftspitzenpumpe hier eingesetzt werden konnte. Auch zeigte sich das die neue Umfeldbeleuchtung und der Lichtmast auf dem Dach für Einsätze in der Dunkelheit ideal sind um schnell viel Licht machen, und sicher Arbeiten zu können.
Als großes Problem zeigte sich an der Einsatzstelle schnell, dass die Schläuche und Pumpen bei den tiefen Temperaturen der Nacht von -14°C einfroren. Eine Tauchpumpe versagte während des Betriebes ihrem Dienst und mehrere Schläuche froren ein und brachen kaputt. Nicht nur für das Material, auch für das eingesetzte Personal war es ein kalter Einsatz.
Der Einsatz der Feuerwehr Norderney endete um 5.15 Uhr, nachdem im Feuerwehrhaus die Fahrzeuge enteist und wieder Betriebsbereit gemacht wurden.
Samstag, 31. Dezember 2011 - 13:20 Uhr
Pressebericht zum Einsatz 123-11
Am Donnerstag den 29.12.2011 wurde die Feuerwehr Norderney zusammen mit dem DLRG alarmiert. Eine Personenrettung sollte durchgeführt werden, so die Durchsage der Alarmierung.
Die Einsatzkräfte sammelten sich am Feuerwehrhaus und bekamen vom Einsatzleiter Stadtbrandmeister Edmund Freese die Lage beschrieben. Einige Personen sollen im Ostland der Insel vom besonders hoch aufgelaufenen Nachmittagshochwasser eingeschlossen worden sein. Vier Spaziergänger waren auf dem Weg zurück zum Parkplatz der Insel, nachdem sie zum "Wrack am Inselende" laufen wollten, dann wurden Sie aber plötzlich von dem schnell auflaufenden Wasser überrascht und eingeschlossen.
Der Einsatzleiter teilte die Einsatzkräfte der Feuerwehr auf verschn. Fahrzeuge ein, und bekam auch von der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in Aurich den Hinweis, dass ein Hubschrauber mit einer sog. Rettungswinde im Anflug auf die Einsatzstelle sei.
Das Geländefahrzeug LF 8 versuche seeseitig die Einsatzstelle anzufahren, musste aber die Einsatzfahrt wegen des zu hoch stehenden Wassers abbrechen. Weitere Einsatzkräfte fuhren mit dem HLF 20-20 und dem MTF den "letzten Parkplatz" im Inselosten an. Hier war auch die Polizei eingetroffen um das weitere vorgehen abzustimmen. Ein kleines Team aus 4 Kameraden der Feuerwehr und einem Rettungsschwimmer der DLRG machen sich zu Fuß auf den Weg über die Dünen um die Personen zu suchen. Der Hubschrauber konnte die vom Wasser eingeschlossenen schnell finden und begann mit der Rettung. Zuerst wurden 2 Kinder und dann der Vater mit dem Rettungshubschrauber zum "letzten Parkplatz" am Ostheller gebracht und an den Rettungsdienst übergeben. Die Mutter wurden von den Feuerwehrkameraden und dem DLRG Helfer über weniger tiefe Stellen in den Dünen, die sich bereits mit Wasser gefüllt hatten, geführt und zu Fuß an den "letzen Parkplatz" gebracht und dort an den Rettungsdienst übergeben. Die Mutter hatte 2 große Hunde dabei.
Alle wurden vom Rettungsdienst versorgt. Für die Feuerwehr war der Einsatz gegen 15.45 Uhr beendet.
Die Feuerwehr Norderney war mit 25 Kameraden und drei Fahrzeugen im Einsatz.
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